Lebensgemeinschaften

Das Thema Lebensgemeinschaften ist höchst aktuell. Nicht unbedingt deshalb, weil sich keiner mehr "traut", sondern weil sich nun auch der Gesetzgeber der Form der Lebensgemeinschaft gewidmet hat. Die Lebensgemeinschaft spielt in vielen Gesetzen eine Rolle, und ist manchmal (insbesondere im Wohnrecht) der Ehe bereits gleichgestellt.

Dennoch ist zu betonen, dass es kaum (im Gegensatz zu Ehen und eingetragenen Partnerschaften) gesetzlich geregelte Absicherungen für Lebensgemeinschaften gibt. Der Gesetzgeber geht grundsätzlich davon aus, dass alles, was während der Lebensgemeinschaft (egal ob hetero-, homosexueller oder platonischer Natur) geleistet wird, freiwillig erfolgte, und daher in der Regel nicht rückforderbar ist.

Es gibt daher auch kein eigenes Aufteilungsverfahren, wie etwa im Zuge einer Scheidung.

Aktuell gibt es auch KEINEN Unterhalt zwischen den Partner.

Sie sollten daher - auch, oder gerade, weil Sie eine gut funktionierende Lebensgemeinschaft führen - über den Abschluss eines Lebensgemeinschaftsvertrag nachdenken.  In einem solchen Vertrag sollten alle wesentlichen Dinge des täglichen Lebens, aber auch Fragen eines allfälligen Unterhalts, Entschuldung eines Partners, Hausbau, Anschaffung einer gemeinsamen Wohnung, Mitarbeiten im Unternehmen unbedingt geregelt werden.

So einen Vertrag abzuschließen ist zweckmäßig, da beide dann wissen woran sie sind. Es ist nicht beziehungsfeindlich, wenn man die Folgen gemeinsamen Handelns kennt und sich vor Augen führt.

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Mag. Alexander Scheer
Mag. Hansjörg Poeckh

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