Für welche Fälle ist sie zu empfehlen?

Als Schwester der Patientenverfügung ist die Vorsorgevollmacht dazu da, dass bereits jetzt für den Fall allfälliger (vorübergehender oder ständiger) Geschäftsunfähigkeit eine Ihnen bekannte Person bestimmen, die für Sie die Entscheidung trifft.

Derartige Geschäftsunfähigkeiten müssen ja nicht immer mit medizinischen Behandlungen zu tun haben. Niemand ist davor geschützt eventuell einmal in die Situation zu gelangen seine Rechtsgeschäfte einmal alleine erledigen zu können.

Für welche Fälle ist die Vorsorgevollmacht vorgesehen?
Sie können für den Fall des Verlustes der vollen Einsichts- und Geschäftsfähigkeit vorsehen, dass jemand, der Ihnen vertraut ist, die Entscheidungen für Sie trifft.

Derartiger Verlust der Einsichts- und Geschäftsfähigkeit kann durch Erkrankungen (Demenz, Alzheimer, Schlaganfällen etc), durch Unfälle (Hirntrauma etc) oder aber vorläufig und bleibend durch und bei medizinsche Behandlungen (künstlicher Tiefschlaf, Koma etc) eintreten.

Worin liegt der Vorteil für Sie?
Das Gesetz sah bisher vor, dass für unzurechnungsfähige Personen ein Sachwalter bestellt wird, der dann die rechtliche und faktische Vertretung (in abgestuften Varianten, je nach Schwere der Unzurechnungsfähigkeit) übernimmt.

Der Vorteil ist nun, dass Sie vorsorglich für solche Fälle selbst bestimmen können, wer diese Aufgaben eines Sachwalters übernehmen soll. Das kann für zufällige (nicht vorhersehbare Ereignisse gelten, als auch für vorhersehbare (etwa für den Fall, dass Sie nach einer Operation die Einsichtsfähigkeit verlieren etc).

Kontaktieren Sie uns telefonisch (+43 (0)1 890 42 79), oder per Email.
Unsere Kontaktdaten sind einen Klick entfernt.